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Fiktionalität in Kürze: Keine Beweise: Welt und Figuren sind erfunden. Alle spielen mit: Autor und Leser akzeptieren die Fiktion. Echte Gefühle: Die Emotionen beim Lesen sind real.
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Hermeneutik ist die Kunst und Lehre des Verstehens und der Interpretation von Texten, Kunstwerken oder menschlichem Handeln.
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Der Leser im Mittelpunkt: Ein Text hat keine feste Bedeutung – sie entsteht erst durch den Leser. Leerstellen ausfüllen: Der Leser füllt die vom Autor bewusst hinterlassenen Lücken (Leerstellen) mit seiner eigenen Interpretation.
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Die klassische Unterteilung der Literatur in Epik (Erzählen), Lyrik (Gedicht) und Drama (Bühnenstück).
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Ein rhetorisches Stilmittel (Tropus), bei dem ein Ausdruck durch einen aus einem anderen Vorstellungsbereich ersetzt wird – beruht auf Ähnlichkeit.
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Episches Theater: Ein Theaterstil von Bertolt Brecht. Der Zuschauer soll nicht weinen oder mitleiden, sondern mit dem Kopf nachdenken und kritisch sein.
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Die erfundene Stimme in einer Geschichte. Er ist nicht der echte Autor, sondern eine erfundene Figur oder Erzählstimme, die uns durch das Buch führt.
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Ein Symbol ist ein konkretes, oft mehrdeutiges Bildzeichen; eine Allegorie ist eine systematische, meist personifizierte Verbildlichung eines abstrakten Begriffs, die den ganzen Text prägt
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hat die moderne philosophische Hermeneutik begründet und mit dem Konzept der „Horizontverschmelzung“ gezeigt, dass Verstehen ein ständiger Dialog zwischen der Vergangenheit des Textes und der Gegenwart des Lesers ist.
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Homodiegetischer Erzähler: Ist selbst Teil der Geschichte (als Figur oder Zeuge) und erzählt in der Ich-Form („ich“). Heterodiegetischer Erzähler: Steht außerhalb der Geschichte (nimmt nicht am Geschehen teil) und erzählt in der 3. Person („er/sie/es“).
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Ein Mittel im epischen Theater (von Bertolt Brecht). Vertraute Dinge werden ungewohnt oder fremd gemacht, damit der Zuschauer nicht emotional mitleidet (Katharsis), sondern mit dem Kopf nachdenkt und die Handlung kritisch hinterfragt.
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Die Wissenschaft vom Bau, Takt und Rhythmus von Gedichten (auch Verslehre genannt).
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Akzentuierendes Versprinzip: start learning
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Ein Prinzip in der Metrik, bei dem der Rhythmus eines Gedichts auf der Anzahl der betonten Silben (Akzente) beruht, unabhängig davon, wie viele unbetonte Silben dazwischen stehen (typisch für die deutsche Dichtung).
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Sprachliche Kunstgriffe (wie Metaphern oder Anaphern), die ein Wort oder einen Text ausdrucksvoller, bildlicher und wirkungsvoller machen.
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Ein historischer Begriff für den totalen Zusammenbruch am 8. Mai 1945 und den symbolischen Neuanfang.
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Eine literarische Strömung der Nachkriegszeit (ca. 1945–1950), die sich durch eine einfache, karge Sprache und die realistische Darstellung der zerstörten Städte und menschlichen Not auszeichnet.
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Vergangenheitsbewältigung: start learning
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In der BRD verlief sie langsam (durch die 68er-Rebellion), in Österreich wurde sie lange durch die „Opferdoktrin“ blockiert (von Autoren wie Jelinek scharf kritisiert).
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Eine berühmte Gruppe westdeutscher Schriftsteller (u.a. Böll, Grass, Bachmann), die die Literatur erneuerte und politische Heuchelei anprangerte.
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Literatur der geteilten Deutschland: start learning
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BRD: Kritische Literatur, Kapitalismus, Reflexion über Demokratie. DDR: Zuerst sozialistischer Realismus, später psychologische Romane (z. B. Christa Wolf), oft streng zensiert.
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Literatur nach dem Mauerfall 1989. Sie beschreibt die Probleme im wiedervereinigten Deutschland und den mentalen Unterschied zwischen „Ossis“ (Ost) und „Wessis“ (West).
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Postdramatisches Theater: start learning
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Der starre Text tritt in den Hintergrund. Es geht um Performance, visuelle Kunst und Aktion auf der Bühne.
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Frühe Nachkriegsfilme, die direkt in den echten Ruinen gedreht wurden und das harte, brutale Leben zeigten.
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Neuer Deutscher Film (60er–80er Jahre): start learning
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Weg von billiger Hollywood-Kopie, hin zu anspruchsvollem Autorenkino. Wichtige Regisseure: Rainer Werner Fassbinder (Sozialkritik), Wim Wenders (Melancholie, Filme über Einsamkeit und Reisen), Werner Herzog (Menschen in extremen Situationen).
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Karlheinz Stockhausen – ein Pionier der modernen elektronischen Musik in den 50er und 60er Jahren.
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Krautrock & Elektronik (70er Jahre): start learning
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Deutsche Bands mixten Rock mit Elektronik. Das beste Beispiel ist Kraftwerk – die weltweiten Pioniere des Synth-Pop und Techno.
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Neue Deutsche Welle / NDW (80er Jahre): start learning
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Die deutsche Version von Punk und New Wave (z.B. Nena mit 99 Luftballons oder der Österreicher Falco)
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Themen: Sozialkritik, BRD-Heuchelei, Außenseiter. Stil: Künstliche Kulissen, Brecht-Verfremdung, Melodram. Werke: Angst essen Seele auf, Die Ehe der Maria Braun.
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Themen: Roadmovie, Heimatlosigkeit, Melancholie. Stil: Malerische Bilder, ruhiges Tempo, atmosphärische Musik. Werke: Der Himmel über Berlin, Paris, Texas.
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Themen: Extreme Bedingungen, menschliche Obsessionen, Natur. Stil: Dokumentarischer Ansatz, extreme Drehorte, Klaus Kinski. Werke: Aguirre, der Zorn Gottes, Fitzcarraldo.
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